st-lorenz-schoeningen
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Zur Geschichte
Baugeschichte der Klosterkirche
Außenbau
Innenraum
Malereien
Ausstattung
Die archäologischen Befunde

Die Malereien

Die prächtigen Ausmalungen im Chor und im Querhaus stammen aus dem 19. Jahrhundert und wurden von dem Braunschweiger Hof- und Dekorationsmaler Adolf Quensen ausgeführt. Sie sind Motiven des Mittelalters nachempfunden. In der Wölbung der Apsis ist die Maiestas Domini dargestellt. Christus thront frontal mit zum Segen erhobener rechter Hand und der Bibel in der Linken. Über seinem Haupt schwebt der Heilige Geist in Gestalt der Taube und an den Seiten stehen die Buchstaben Alpha und Omega. Zu seiner Rechten ist der hl. Laurentius mit dem Rost und zu seiner Linken der hl. Stephanus mit dem Stein zu sehen. Darunter sind zwischen den Fenstern der Apsis die vier Evangelisten mit ihren Symbolen dargestellt.

Das Gewölbe des Chores zeigt in der Mitte das Lamm Gottes umgeben von der Geburt Christi, dem Abendmahl, der Kreuzigung und der Auferstehung. An den Chorseiten sind über den Doppelarkaden die zwölf Apostel dargestellt. Das Gewölbe der Vierung zeigt die Propheten Jesaja, Jeremia und Daniel. An den Schildflächen der Vierung sind der Sündenfall, die Bestrafung, die Vertreibung aus dem Paradies und die Verkündigung an Maria dargestellt. In den Verblendungen der Arkaden befinden sich symbolhafte Bilder von Fischen, Löwen, Pelikan und Adler. Die apsidialen Nischen in den östlichen Querhausarmen schließen nach unten mit Vorhangdraperien ab, ein beliebtes Motiv in der Wandmalerei dieser Zeit. Die spätgotischen Reste von Rankenmalerei im Langhaus sind laut Inschrift 1903 gesichert und ergänzt worden.